Wurzeln, die uns halten
Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1522 zurück, 1858 trat der „St. Maria-Männer-Schützenverein“ erstmals offiziell auf. Entdecken Sie die Stationen unserer Bruderschaft — und wie aus Tradition Zukunft wird.
Chronik der Gemeinschaft
Von den Wurzeln im Jahr 1522 über die Gründung 1858 bis heute — ein Blick zurück auf Jahrhunderte voller Hingabe, Brauchtum und unerschütterlicher Gemeinschaft in Mönchengladbach.
Historische Wurzeln
Die Bettrather Bruderschaften gehen aus der in Neuwerk gegründeten St. Barbara-Bruderschaft hervor — der Beginn einer über 500-jährigen Tradition.
Erste urkundliche Erwähnung
Die Bettrather Männerbruderschaft wird erstmals urkundlich erwähnt.
Das Gründungsjahr
Der Vorläuferverein „St. Maria-Männer-Schützenverein“ tritt erstmals offiziell auf. Johann Kamp erringt als erster König die Königswürde.
Die Fahne
Die Bruderschaft schafft eine eigene Fahne an — sie ist bis heute erhalten geblieben.
Kriegszeit & Wiederaufbau
Während des Ersten Weltkriegs ruht das Kirmesleben. Danach führt Peter Hecken die Bruderschaft als „Hüter von Zucht und Ordnung“ aus den schweren Nachkriegsjahren.
NS-Zeit & Widerstand
Unter Präsident Peter Genenger beginnt die schwere Zeit der NS-Repressionen. 1934 erfolgt die Umbenennung in „St. Maria-Männerbruderschaft“, ehe die kirchlichen Bruderschaften verboten werden und in den Untergrund gehen.
100-jähriges Jubelfest
Unter Jubelkönig Peter Körsten feiert die Bruderschaft ein Rekordfest mit über 1000 Schützen und 200 Musikern.
Neuer Präses & 125 Jahre
Pfarrer Horst Straßburger wird 1981 als neuer Präses eingeführt. Zum 125-jährigen Jubiläum 1983 wird das neue Königssilber geweiht — daraus entwickelt sich die Tradition der heutigen Krönungsmessen am Palmsonntag.
Eingetragener Verein & Priesterkönig
Die Satzung zur Gründung eines eingetragenen Vereins (e.V.) wird verabschiedet. Auf der Spätkirmes 1994 holt Präses Pfarrer Horst Straßburger selbst den Vogel von der Stange und regiert 1995 als Schützenkönig.
150 Jahre — das „100fuffzisch“-Jubelfest
Am 13. Januar wird die neue Bruderschaftsfahne in der Herz-Jesu-Kirche feierlich geweiht. Am 26. April folgt ein glanzvoller Festakt mit Einblicken in 150 Jahre Geschichte, und am 3. Mai ziehen Bruderschaften des gesamten Bezirks beim großen Sternmarsch zur Jubiläumsparade.
Abschluss & Zukunft
Am 18. Januar endet das Jubeljahr mit einem Festhochamt. Am 8. Februar beschließt eine außerordentliche Mitgliederversammlung eine Beitragserhöhung auf 60 Euro zur langfristigen finanziellen Absicherung.
Neustart nach Corona
Nach coronabedingter Zwangspause feiert die Bruderschaft mit der Spätkirmes 2021 den lang ersehnten Neustart des Gemeinschafts- und Kirmeslebens.